Wie plant man eine Entbindung?
Wie heißt es so schön? Planung ist das halbe Leben. Das gilt auch für eine Entbindung. So manch einer überlegt jetzt wohl, wie man so etwas Natürliches wie eine Entbindung planen kann. Doch es gilt, eine Reihe von Entscheidungen zu treffen und wichtige Dinge zu berücksichtigen. Es ist eventuell sinnvoll sich einen Ratgeber zum Thema Schwangerschaft und Baby zu besorgen.
Gestalten Sie Ihre Geburt so erträglich wie möglich
Zuerst sollte man sich die Frage stellen, wie schmerzempfindlich man ist. Manche Frauen stecken eine Entbindung weg wie einen kleinen Schnupfen, während andere eine Geburt rückblickend als schrecklichstes Martyrium ihres Lebens beschreiben würden. Extrem schmerzempfindliche Frauen sollten eventuell eine Periduralanästhesie (PDA) in Erwägung ziehen. Auf diese Art und Weise erlebt man eine Geburt fast völlig schmerzfrei. Allerdings sollte man sich die Spritze, die direkt in die Wirbelsäule gespritzt wird, erst injizieren lassen, wenn die Schmerzen wirklich unerträglich werden. Es gibt jedoch auch andere wertvolle Tipps zur Entbindung, mit denen die Schmerzen oft erträglicher werden. Am wichtigsten ist die Atemtechnik, die man u.a. während der Schwangerschaftsgymnastik lernt. Merken Sie sich nur eines: Aus irgendwelchen unerklärlichen Gründen ist man im Unterleib während des Ausatmens schmerzfrei. Dies kann man z.B. auch bei monatlichen Menstruationsbeschwerden anwenden. Daher gilt: Kurz einatmen und ganz langsam und lange ausatmen.
Hausgeburt, Unter-Wasser-Entbindung oder lieber traditionell?
Natürlich gibt es viele Wege ein Baby auf die Welt zu bringen. Neben der Unter-Wasser-Geburt, die ebenfalls ziemlich schmerzfrei und entspannend sein soll, gibt es auch Frauen, die lieber in den eigenen vier Wänden entbinden. Auch dies ist möglich, setzt jedoch die Anwesenheit einer Hebamme und im Optimalfall auch noch die eines Arztes voraus. Außerdem muss die Schwangerschaft problemlos und ohne Komplikationen verlaufen sein. Die Kosten werden natürlich von der Krankenkasse übernommen. Wenn Sie lieber in einem Krankenhaus entbinden möchten, dann will auch dies sorgfältig ausgewählt werden. Ebenfalls zu planen gilt es, welche Rolle der Mann während der Geburt übernehmen soll. Soll er anwesend sein? Wenn ja, wie kann er die Frau am sinnvollsten unterstützen? Die Frau sollte ihrem Gatten schonungslos mitteilen können, was er zu tun und zu unterlassen hat. Zum Schluss sollten Sie sich noch überlegen, ob im Kreißsaal fotografiert oder gar gefilmt werden soll. Falls Sie sich dazu entschließen, dann sollten Sie Ihrem Mann ganz klar darüber aufklären, in welcher Position Sie nicht fotografiert oder gefilmt werden möchten.
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