Gesunde Ernährung mit Safran
Gesund mit Safran – nach diesem Leitsatz begann bereits Hippokrates (460-377 v. Chr.) seine Patienten zu behandeln – auch 1.600 v. Chr. war Heilwissen über diese herbstblühende Krokusart (also über ein Schwertliliengewächs) Bestandteil der Kultur. Dies setzt sich bis ins 21. Jahrhundert fort: Auch die chinesische und ayurvedische Medizin wendet Safran gegen Kreislauf- und Menstruationsbeschwerden und mehr an.
Revitalisierend und kreislaufstärkend
Man kann gesund mit Safran leben – dies ist lange bekannt. Durch das gesamte Mittelalter hindurch sagte man dem Pulver dieser Pflanze eine verjüngende und revitalisierende Wirkung nach. Dies lässt sich auch aus heutiger Sicht bestätigen: Safran regt den Kreislauf an und gleicht ihn aus, löst Krämpfe, vermindert Wechseljahresbeschwerden und kann bei Blutkrankheiten angewendet werden. Ebenso bei Epilepsie kann die Einnahme in Einzelfällen eine gesundheitsfördernde Wirkung haben. Weiterhin sind die Linderung von Schmerzen, die Stärkung der Nerven und der Ausgleich der Verdauungsflora oder auch Erkrankungen der Leber ein erfolgreiches Anwendungsgebiet dieses natürlichen Heilmittels. Selbst eine tumorvermindernde Wirkung wird derzeit noch untersucht.
In südlich gelegenen Ländern angebaut
Bis ins Letzte ergründen, lassen sich Heilwirkungen von Pflanzen selten. Doch was man von Safran weiß, macht dessen medizinische Hochwertigkeit in mehr als einer Hinsicht nachvollziehbar. Die chemische Analyse bringt hohe Anteile von Crocin und Carotin hervor, Vitamin B1, B2, Flavonoid wie auch ätherische Öle (Ester, Terpenalkohole) wurden bereits nachgewiesen. Rund 90 Prozent der gegenwärtigen Ernteproduktion weltweit von Safran sind im Iran lokalisierbar; auch andere südliche Länder wie Griechenland, Italien, Spanien, Marokko sind in den Anbau der Pflanze eingebunden. Auch in Südfrankreich, der Schweiz und der indischen Provinz Kaschmir ist Safran ein Rohstoff.
Die Heilwirkung von Safran, einer Krokusart, begleitet die menschliche Kultur bereits nachweisbar seit rund zwei Jahrtausenden. Diesbezügliche Erkenntnisse werden auch Hippokrates zugeschrieben – ebenfalls im 21. Jahrhundert wird mit Safran der Kreislauf angeregt, Schmerzen gemindert, in Einzelfällen Krebs vermindert und vieles mehr. Insbesondere die chinesische und indische Medizin wie auch ayurvedische Therapien basieren auf den gesundheitsfördernden Wirkungen dieser Pflanze.
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